
Trauer braucht Raum – und Zeit
Trauer ist ein Gefühl, mit dem unsere Gesellschaft oft schwer umgehen kann. Häufig wird erwartet, „funktionieren“ zu müssen – möglichst schnell. Dadurch bleibt Trauer unbeachtet oder wird unterdrückt.
Nicht selten begegnen mir Menschen, bei denen eine Depression diagnostiziert wurde, obwohl eigentlich ein ungelöster Trauerprozess im Vordergrund steht.
Trauer ist jedoch eine gesunde und notwendige Reaktion auf Verlust. Sie hilft dabei, Abschiede zu verarbeiten und innere Verletzungen zu heilen.
Wird Trauer nicht zugelassen – oder sogar verboten –, kann sie sich in Form von Depressionen oder anderen psychischen Beschwerden zeigen.
In der begleitenden Psychotherapie in Hannover erhält Trauer den Raum, den sie braucht. Gefühle dürfen da sein, ohne bewertet oder „wegtherapiert“ zu werden.
Mithilfe begleitender Hypnoanalyse bzw. auflösender Hypnose können belastende Emotionen behutsam gelindert und innere Prozesse unterstützt werden.
Traurig sein zu dürfen ist keine Schwäche – sondern eine wichtige Voraussetzung für die Verarbeitung von Abschieden und Lebensübergängen.

Trauer als natürliche Reaktion auf Verlust
Trauer ist eine sinnvolle und gesunde Reaktion auf Verlust, Trennung, Abschied und Enttäuschung. Viele unterschiedliche Lebensereignisse können Trauer auslösen.
Dazu gehören nicht nur Todesfälle, sondern auch Fehlgeburten, die Geburt eines Kindes mit Behinderung, Trennungen oder Scheidungen, das Loslassen erwachsener Kinder, das Älter- oder Krankwerden, der Verlust von Gesundheit oder Heimat, berufliche Einschnitte wie Kündigung oder Berentung sowie materielle Verluste.
Auch die schmerzhafte Erkenntnis, wichtige Lebensziele nicht mehr erreichen zu können oder Chancen unwiederbringlich verpasst zu haben, kann Trauer auslösen.
Wann immer wir von einem solchen Ereignis betroffen sind, ist es wichtig, der Trauer ausreichend Raum und Zeit zu geben.
Besonders belastend sind Übergänge, die plötzlich geschehen. Auf sie können wir uns nicht vorbereiten. Manchmal verändert sich das Leben von einem Tag auf den anderen.
Im Rahmen einer begleitenden Psychotherapie in Hannover kann Ihr individueller Trauerprozess unterstützt werden. Verfahren wie die Hypnoanalyse oder auflösende Hypnose können helfen, belastende Gefühle zu verarbeiten und innere Stabilität wiederzufinden.
Gerne begleite ich Sie in Ihrer Trauerarbeit und auf dem Weg in eine neue, veränderte Lebensphase.
Ob das, was uns passiert, erwartet oder unerwartet ist oder ob es sich um ein Nichtereignis (wie z. B. die nicht erfolgte Heirat) handelt, es verändert auf jeden Fall unser Leben. Wir müssen uns auf eine neue Situation einstellen, uns von einem Zustand, der nicht mehr gilt, lösen. Wir müssen akzeptieren, dass etwas definitiv vorbei ist und nun eine neue Lebensphase folgt. Das ist eine klar definierte Aufgabe, bei der die meisten von uns jedoch einen gravierenden Fehler machen:
Wir lassen uns keine Zeit für den Abschiedsschmerz.
Aus eigener Erfahrung bin ich davon überzeugt, dass das Durchleben von negativen und belastenden Gefühlen für eine Heilung unabdingbar ist. Mit dem Verfahren der begleitenden Hypnosanalyse bzw. auflösenden Hypnose können wir dem Schmerz, der Wut, der Trauer und vielen anderen belastenden Gefühlen Raum und Zeit geben, durchlebt zu werden. Gefühle, denen wir Beachtung geschenkt haben, sie durchleben konnten, können sich abschwächen, sodass eine signifikante Linderung der belastenden Emotionen herbeigeführt werden kann.
Trauer ist individuell
Auch wenn häufig sogenannte Trauerphasen beschrieben werden, trauert jeder Mensch auf seine ganz eigene Weise. Trauer verläuft nicht nach einem festen Schema.
Es macht daher wenig Sinn – und kann für Betroffene sogar sehr verletzend sein –, ihnen vorzuschreiben, wie sie zu trauern haben:
nicht zu kurz, nicht zu lang, nicht zu intensiv, nicht zu leise.
Trauer und die damit verbundenen Emotionen brauchen Raum und Zeit. In einem geschützten, haltenden Rahmen kann es möglich werden, den eigenen Gefühlen zu begegnen und das Erlebte zu verarbeiten.
Im Rahmen einer begleitenden Psychotherapie – zum Beispiel mit Hypnoanalyse oder auflösender Hypnose in Hannover – darf Trauer da sein.
Hier dürfen Sie einfach sein.
Diese Strategien sind grundsätzlich gleichwertig. Manche Trauerprozesse dauern Wochen oder Monate, andere erstrecken sich über Jahre.
Werden Abschiede, Trennungen und Verluste nicht verschmerzt, kann der Schmerz im Inneren zurückbleiben. Er wirkt dann wie ein seelischer Pfropfen, der den Zugang zu neuen Möglichkeiten und einer veränderten Realität verstellt.
In solchen Situationen kann es hilfreich sein, sich psychotherapeutisch begleiten zu lassen – um dem Schmerz nicht allein gegenüberzustehen und dem Trauerprozess Raum zu geben.
Trauer lässt sich nicht betäuben
Bei seelischen Belastungen ist heute häufig zu beobachten, dass Menschen versuchen, unangenehme Gefühle mit Alkohol, Nikotin oder Medikamenten zu überdecken oder zu betäuben.
Für Trauernde ist dies jedoch selten hilfreich. Statt Entlastung entstehen nicht selten zusätzliche Probleme, die wiederum behandlungsbedürftig werden können.
Trauerschmerz ist – wie andere seelische Symptome – ein Hinweis auf innere Wunden, die gesehen und verarbeitet werden wollen. Wird der Schmerz lediglich gedämpft, bleibt die eigentliche Verletzung oft unnötig lange bestehen.
Trauer ist keine lebensbedrohliche Erkrankung, die sofortige Gegenmaßnahmen erfordert. Sie braucht vor allem Zeit.
So wie der Körper bei schweren Verletzungen Zeit benötigt, um zu heilen und neue Wege zu finden, mit dem Verlust umzugehen, braucht auch die Seele Raum, Schonung und Geduld.
Jeder Veränderungsprozess erfordert Zeit und inneren Raum. Übergänge stellen uns vor große Herausforderungen. Häufig wissen wir nicht mehr, wo wir hingehören oder wie unsere Zukunft aussehen soll.
Wir sind nicht mehr die Person, die wir einmal waren – und wissen noch nicht, wer wir werden.
Wie eine Schlange, die sich häutet, fühlen wir uns in dieser Phase oft nackt, verletzlich und ungeschützt.
In solchen Zeiten kann es entlastend sein, sich begleiten zu lassen. Im Rahmen einer Psychotherapie – zum Beispiel mit auflösender Hypnose in Hannover – erhalten Veränderungs- und Trauerprozesse einen geschützten Raum, in dem Entwicklung möglich werden kann.
Neben der Begleitung von Menschen mit schweren körperlichen Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, begleite ich auch Menschen mit psychischen und psychosomatischen Beschwerden sowie in belastenden
Lebensphasen.
Symptomlinderung bei Krebserkrankungen
Ängste und Phobien
Paniksymptome
Psychosomatische Beschwerden und Schmerzen
Belastungs- und Erschöpfungssyndrome
Schlafstörungen
Depressive Symptome und intensive Trauerprozesse
Burnout
Traumatische Erlebnisse
Partnerschafts- und Familienkonflikte
Beratung von Betroffenen und Angehörigen bei problematischem Alkohol-, Drogen- oder Glücksspielverhalten
Raucherentwöhnung mit Hypnose
Gewichtsreduktion und Essverhalten mit Hypnose
Entspannungsverfahren mit Hypnose
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Anliegen hier einen Platz findet, sprechen Sie mich gerne an. In einem persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, ob und wie ich Sie unterstützen kann.